Zugangskontrollen und -kontrollkonzepte

Penthouse-Steuerung
Die Penthouse-Steuerung (auch Besucher-Steuerung, Attika-Steuerung) verhindert, dass Passagiere ohne besondere Maßnahme in bestimmte Etagen fahren können. Gegenüber herkömmlichen Penthouse-Steuerungen mit maximal 2 Abholetagen können mit diesem Modul bis zu 16 verschiedene Penthouse-Rufe verwaltet werden. Zusätzlich können Sie auch mehr als 2 Abholetagen für eine Penthouse-Etage festlegen.

 

Schulhaus-Steuerung
Die Schulhaussteuerung ist eine Zugangskontrolle, die es nur Berechtigten ermöglicht, den Aufzug zu benutzen. Bei Veranstaltungen kann diese Zugangskontrolle außer Kraft gesetzt werden, um allen Passagieren den Aufzug zur Verfügung zu stellen. Alternativ kann festgelegt werden, ob grundsätzlich alle Rufe im Normalbetrieb gesperrt sein sollen oder nur selektiv Außen- oder Innenrufe.

 

C&A Warenhaus-Steuerung
Diese Warenhaussteuerung orientiert sich am Aufzugsstandard des Unternehmens C&A Mode GmbH & Co.KG. Dieser sieht eine besondere Abarbeitung von gegebenen Rufen unter bestimmten Voraussetzungen, gesperrte Innenrufe und geschützte Außenrufe vor. Durch eine Codetastatur im Fahrkorbtableau kann die Warenhaussteuerung in verschiedene Zustände versetzt werden, in denen Zugänge freigegeben sowie die Außensteuerung und die Grundstellung der Türen manipuliert werden. Über eine zweite Codetastatur im Außentableau kann der Aufzug abgeschaltet werden.

 

Codeschloss
Mit der Codeschloss-Steuerung wird jedes normale Fahrkorbtableau zur Codetastatur ohne Einbau eines externen Kontrollsystems wie Kartenleser oder Code-Tastatur. Sowohl die automatische Rufgabe zu einzelnen gesperrten Etagen als auch die selektive (blockweise) Freigabe mehrerer gesperrter Innenrufe können realisiert werden. Bis zu 15 verschiedene Codes können gespeichert werden.

 

Bankensteuerung
Die Bankensteuerung gibt nach Erreichen einer Etage und Öffnen einer Tür automatisch gewisse Innenrufe des entsprechenden Nutzerkreises frei. Bei einem Einzelfahrer mit bis zu 16 Etagen können insgesamt 32 unterschiedliche Nutzerkreise festgelegt werden. Zusätzlich nutzbare Besetzt-Anzeigen, verschiedene Algorithmen für die Rufbearbeitung (Einzelrufmodus, Partymodus) und die Freigabe von Innenrufen (immer gemäß Zugangsmaske, bei Innenvorzug alle Innenrufe frei) ermöglichen umfangreiche Zugangskontrollkonzepte.

 

Etagensperrung bzw. -freigabe
Selbstverständlich bietet die FST-Steuerung die Möglichkeit, Zugangskontrollen über klassische Etagensperren bzw. -freigaben mit Schlüsselschalter oder Kartenleser zu realisieren. Durch geeignete Kombinationen von Etagensperren können bereits hiermit kompakte Zugangskontrollkonzepte verwirklicht werden.

 

Sicherheits-Steuerung
Für den Einsatz in geschlossenen Anstalten oder im Justizvollzug entwickelt arbeitet diese Steuerung mit individuell einstellbaren Sicherheitsstufen. So werden Innen- und Außenrufe im Totmann-Betrieb ausgeführt, ein vorzeitiges Abschalten des jeweiligen Rufes führt zum Stopp des Aufzugs. Verschiedene Sicherheitsszenarien lassen die Wiederaufnahme vorzeitig abgebrochener Innen- bzw. Außenrufe zu oder sperren den Aufzug. Zusätzliche Schlagleisten im Fahrkorb und Lauftextinformationen in den Außenanzeigen informieren über mögliche Gefahren im Fahrkorb, so dass automatisch alarmiertes Sicherheitspersonal den Aufzug von außen wieder entsperrt werden muss und der Sachlage entsprechend kontrolliert eingreifen kann.

 

Werttransport-Steuerung
In Gebäuden, in denen Werttransporte stattfinden, muss ein gesonderter Steuerungsablauf sicherstellen, dass das Werttransportunternehmen den Aufzug leer und exklusiv nutzen kann, ohne dass es zu Kontakten mit anderen Personen kommt. Die realisierte Werttransport-Steuerung arbeitet vorrangig mit Einzelaufzügen in Verbindung mit normaler Außensteuerung, kann aber auch bei Aufzugsgruppen eingesetzt werden.

 

Zutrittskontrolle über komplexe Freigabenprofile
In Hotels bzw. Bürogebäuden werden oftmals Zutrittskontrollen für verschiedene Berechtigungsgruppen benötigt, die eventuell auch tageszeit- oder wochentagsabhängig sein können. Auch Benutzer ohne Karten oder Schlüssel müssen bestimmte Etagen anfahren können, so dass sich hochkomplexe Zutrittskontrolle ergibt. Das LON-Modul CUS-A4 ermöglicht solch hochkomplexe Zutrittskontrollen auf komfortable und für den Anwender leicht konfigurier- und bedienbare Weise. Um eine maximale Flexibilität zu erreichen können die für jeden Zugang freien Innenrufe programmiert werden, so dass sich zugangsabhängige Innenruf-Freigaben ergeben. Durch Verwendung von mehreren Zeitprofilen können diese variieren. Freigaben über bis zu 7 Kartenleser-Eingänge sowie eine Generalfreigabe runden das Funktionsbild dieses LON-Moduls ab. Optional können auch Außenrufe über das CUS-A4 freigegeben werden. Das ergibt rechnerisch 10.753 Möglichkeiten, die Innenrufe von bis zu 64 Etagen und 3 Türseiten vollflexibel freizugeben.

 

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